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Nach der Halbzeit platzt der Knoten

Nach der Halbzeit platzt der Knoten

Die Damen des SC Osterwieck waren am vergangenen Samstag zu Gast beim TK Hannover und wollten unbedingt ihren ersten Ligasieg in der Oberliga Niedersachsen mit nach Hause nehmen.
Die späte Anwurfzeit (19.35 Uhr) schien dem SCO überhaupt nicht gut zu bekommen, denn man verschlief die erste Hälfte des Spiels komplett. Mit vielen Ballverlusten und leichten Unkonzentriertheiten machten sich die Osterwieckerinnen das Leben selbst schwer und auch die Auszeiten des Trainers brachten zunächst nicht die Wende. Ihr Übriges taten einige sehr fragwürdige Pfiffe des Schiedsrichtergespanns, die nahezu jeden Körperkontakt der SCO-Spielerinnen als Foul pfiffen, während auf Seiten Hannovers die Pfeife fast stumm blieb.
Nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit ging es in die mit 23:25 in die Kabine und man merkte regelrecht wie es im Team des SCO brodelte.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich jedoch ein völlig neues Bild. Die in der ersten Hälfte so nervös agierende SCO-Mannschaft fand ihre Struktur zurück und zeigte in der Offensive und Defensive nun eine deutlich reifere Leistung. Man agierte intensiv und konzentriert in der Verteidigung, gewann viele Bälle und nutzte in der Offensive die erspielten Möglichkeiten.
Der TK Hannover wurde nun komplett dominiert und konnte in der 2. Hälfte nur noch 14 Punkte erzielen, während der SCO mit 45 Punkten in der zweiten Halbzeit offensiv glänzte.

Trotz des 69:39 Sieges war Trainer Björn Birla nicht rundum zufrieden am Ende des Spiels:" Dieser Sieg war definitiv wichtig für uns, aber es kann nicht unser Anspruch sein, uns eine Halbzeit lang so zu präsentieren. In der Pause haben wir uns vorgenommen wieder bei 0 anzufangen und haben die 1. Hälfte komplett abgehakt. Ich denke, dass war hier der Schlüssel zum Sieg."

Am kommenden Wochenende geht es für unsere Damen am Sonntag gegen den Tabellennachbarn MTV Wolfenbüttel 2. Um 14 Uhr ist Anwurf in der Sporthalle im Ratsgarten.

SCO-Damen: Voigt M.(18); Dammann A.(2); Hahne D.(12); Wagner S.(10); Eßrich J.(14); Steegmann K.(4); Wagner L.(9); Hübl K.; Buckenauer A.

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