Geschichte

1967 – 1970

Basketball hat in Osterwieck eine bis 1967 zurückreichende Tradition, als Sportlehrer Jürgen Kluge diese Sportart hier aufbaute. Osterwiecker Schulmannschaften nahmen an der Kreis-Kinder- und Jugendspartakiade teil und ein reger Punktspielbetrieb um die Kreismeisterschaft entwickelte sich.

Die neue Sporthalle in Osterwieck wurde eingeweiht und nun fanden auch erste offizielle Länderspiele der DDR gegen CSSR (Tschechoslowakei) statt.

1971 - 1985

Basketball wurde weiterhin stark gefördert. 1974 belegte eine weibliche Jugendmannschaft aus Osterwieck erstmalig den 3. Platz bei der DDR-Meisterschaft.

Viele 1. Plätze wurden bei den Bezirksmeisterschaften und Bezirksspartakiaden von weiblichen Kinder- und Jugendmannschaften erkämpft. 1983 wurde erstmals eine Osterwiecker Damenmannschaft Bezirksmeister. Innerhalb des Vereins „Motor Osterwieck“ zählte die Abteilung Basketball nun 70 Mitglieder.

1986 - 1990

1987 wurde die weibliche Osterwiecker Jugend auch international tätig. Sie nahmen an einem Turnier in Havlickuv/Brod (Tschechoslowakei) teil. Beim zentralen Pionierpokal in Berlin erreichten sie den 3. Platz.

1989 gewannen Motor Osterwieck die DDR-Meisterschaft der AK 12 in Karl-Marx-Stadt mit Endrundengegnern, wie Humboldt Universität Berlin, KPV 69 Halle und Nagema Dresden.

Das Jahr darauf belegte die AK 12 an einem internationalen Turnier in Varese (Italien) den 2. Platz und es kam zu ersten Kontakten mit westdeutschen Mannschaften.

1991 - 1995

Die sportlichen Erfolge vor allem der Mädchen trugen wesentlich dazu bei, dass die 1991 neu gegründete Schule „Fallstein-Gymnasium“ mit Herrn Bernd von der Heide als Direktor, immer bekannter wurde – und machte den Direktor zum Fan. "Anfangs wurden wir noch oft Fallenstein- oder Falkenstein-Gymnasium genannt, jetzt kennt man uns", sagte von der Heide.

Weitere internationale Turniere folgten und 1992 fand auch das erste internationale Turnier in Osterwieck statt. 

Erstmalig spielte eine Herrenmannschaft in der Bezirksliga Staffel West. Auch eine neu formierte Damenmannschaft schaffte gleich im ersten Jahr den Aufstieg in die Oberliga Sachsen-Anhalt (1994/95).

Die weibliche B-Jugend wurde Landesmeister und eine männliche B-Jugendmannschaft konnte gegründet werden. Die weibliche C-Jugend konnte einen 2. Platz in einem internationalen Turnier in Frankreich einfahren.

3 Titel wurden beim Bezirksausscheid „Jugend trainiert für Olympia“ vom Fallstein-Gymnasium erlangt.

1995/96 schafften die Osterwiecker Männer den Landesliga-Aufstieg.

1996 - 1999

Am 26.03.1996 wurde mit dem Vorstand der Eintracht Osterwieck ein Gespräch über die Herauslösung der Basketballabteilung zu einem eigenständigen Basketballverein geführt. Die Gründungsversammlung fand am 30.05.1996 in der Aula des Fallstein-Gymnasiums mit 71 anwesenden Personen statt. Folgender Vorstand wurde gewählt:

Vorsitzender: Bernd von der Heide
stv. Vorsitzender: Manfred Breckel
Kassenwart: Margit Müller
Sportwart: Karl-Heinz Jürschik
Jugendwart: Hartmut Sadlowski

Wenige Monate später folgte ein Kooperationsvertrag mit dem Bundesligisten HaLi Wolfenbüttel.

1997 nahm der SCO am 2. Internationalen Basketballturnier in Ifs (Frankreich) teil. Die SCO Damen wurden Landesmeister in Sachsen-Anhalt, Pokalfinalist und somit Aufsteiger in die 2. Regionalliga West. Vizemeister in der Landesliga wurden die SCO Herren.

1998 erhielt der SCO den Jugendpreis vom Club der Freunde des Basketballs (1000 DM), überreicht durch Gisela Hoffmann. Im selben Jahr fand das 4. Vier-Nationen-Turnier in Osterwieck statt und Klaus Wand übernahm nun das Training der Damenmannschaft, die in der 2. Regionalliga Ost mit den Berliner Vereinen spielte.

Hintere Reihe von links: Manuela Koch, Michelle Mendelson, Doreen Lange, Trainer Klaus Wand, Carmen Voigt, Bettina Eisfeld. Vorn von links: Nadine Bosse, Claudia Strauß, Michaela Dunker, Marianne Breckel, Anja Siebensohn, Katrin Janeck und Kati Naumann

Im Mai 1999 wurde die männliche A-Jugend Vizemeister in Sachsen-Anhalt. Der SCO ging mit einer Damen- und einer Herrenmannschaft in die Saison. Bild6 Es wurden weiterhin Minis, D-Jugend, C-Jugend, B-Jugend und A-Jugend Mannschaften gemeldet. Vom Kooperationspartner HaLi spielten Steffi Beck, Andreja Senjug und U-18-Nationalspielerin Blanca Rebacz für den SCO, der nun 91 Mitglieder zählte.

2000 - 2003

Das Team in der Saison 2000/2001

hintere Reihe von links: Abteilungsleiter Manfred Breckel, Kassenwart Birgit Klehm, Marianne Breckel, Martha Witschel, Katja Siebensohn, Carmen Voigt, Andreja Senjug, Steffi Beck, Vorsitzender Bernd von der Heide.

Vordere Reihe von links: Michaela Dunker, Nadine Bosse, Anja Siebensohn und Bettina Eisfeld. Trainer bleibt Klaus Wand.

Im September 2000 unterlag der SCO im Pokal dem Bundesligisten BG Retrop Bonn. Die 1.Damenmannschaft sicherte sich mit einem 78:63 Sieg über den TV Vörden den 3. Platz in der 2. Regionalliga West und die 2. Damenmannschaft wurde Meister der Landesliga.

2001 wechselte Annegret Carstens (1,91 m), eine bundesligaerfahrene Spielerin zum SCO. Im Viertelfinale des DBB-Pokals unterlagen die Osterwiecker Damen den Bundesligisten SC Rist Wedel mit 34:106. Osterwieck wurde Leistungsstützpunkt für die weibliche Jugend.

2002 richtete der SCO den VII. Landesverbandstag in der Aula des Fallstein- Gymnasiums aus. Bernd von der Heide wurde zum Vorsitzenden des BVSA gewählt.

Emir Ibrahimbegovic, ehemaliger Trainer des Damen-Bundesligisten Wolfenbüttel und bosnischer Nationaltrainer, übernahm das Training der 1. Damenmannschaft, trat jedoch nach einigen Monaten aus beruflichen Gründen zurück. Trainer wurde Andreas Hundt, der als Trainer von HaLi im Jahr 2000 zum Bundesligatrainer des Jahres gewählt wurde.

2003 errungen die Damen die Vizemeisterschaft, jedoch verzichteten sie auf den möglichen Aufstieg in die 1. Regionalliga. Im selben Jahr erhielt Jürgen Kluge aus der Hand des BVSA-Vorsitzenden Bernd von der Heide die Goldene Ehrennadel des Verbandes.

Halberstädter Volksstimme vom 26. September 2003

2004 - 2006

Zur Saison 2004/2005 verzichtete die Damenmannschaft auf einen Start in der Regionalliga und trat in der Oberliga an. Neben den Damen wurden Mikros, Minis, U14 und U16 weiblich gemeldet. Der SCO gehörte weiter zu den zehn großen Basketballclubs in Sachsen-Anhalt.

2005 gewann die weibliche Jugend das Basketballturnier gegen die französischen Gäste aus Ifs, den USC Magdeburg und USV Halle.

Manfred Breckel erhielt auf dem X. Landesverbandstag in Wittenberg die Ehrennadel des BVSA in Bronze.

Am 18.03.2006 fanden aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des SC Osterwieck in der Sporthalle „Am Ratsgarten“ ein Mini-Turnier und ein Spiel der Herren gegen den SV Martineum statt. Um 14 Uhr spielte die Damen-Traditionsmannschaft, gecoacht von Andreas Hundt gegen die BG Rotenburg-Scheeßel (2. Bundesliga), betreut von unserer ehemaligen Trainerin Margit Müller. Der Tag endete mit einem Punktspiel der Damen gegen die Aschersleben Tigers (76:62).

Die SCO-Traditionsmannschaft und die BG Rotenburg. Links Trainerin Margit Müller, Mitte Klaus Wand und rechts Andreas Hundt.

2007 – 2010

Im April 2007 richtete der SCO ein Nachwuchsturnier in den Altersgruppen U 12 und U 14 aus. Das Jungenteam der AK U 14 sicherte sich den Turniersieg und die Mädchenmannschaft den dritten Platz. In der AK U 12 belegten die Osterwiecker Jungs den zweiten und die Mädchen den dritten Platz.

Volksstimme vom 28.4.2007

Für die Saison 2007/2008 wurde der Osterwiecker Basketball zum Landesleistungsstützpunkt von Sachsen-Anhalt berufen.

Bei der Bestenermittlung Sachsen-Anhalts belegte die weibliche U 12 Mannschaft den zweiten Platz.

Volksstimme vom 12.5.2007
Volksstimme vom 24.1.2008

Neben der guten Nachwuchsarbeit etablierte sich die SCO Damenmannschaft weiterhin in der Basketball Oberliga in Sachsen- Anhalt.

Volksstimme von 14.2.2008

Beim ersten Osterwiecker Mini-Turnier mit Gästen wie USV Halle und VfB Kalbe (Milde), konnten sich die SCO – Minibaskets über ihren ersten Turniersieg freuen.

Volksstimme vom 12.4.2008

2008 ging der Landesmeistertitel in der Altersklasse weiblich U 12 erstmals nach Osterwieck. Schon im Saisonverlauf konnten die SCO – Mädchen die Hallenserinnen besiegen und kämpften hochmotiviert um den Titel.

Volksstimme vom 13.6.2008

 

Schüler der Grundschulen Osterwieck, Bühne und Hessen legten nun auch in der Sporthalle die Prüfung zum Erwerb des Basketballspielabzeichens ab. Beim „Tag der kleinsten Korbjäger“ in Halle wurde Marie Luise Greulich in der Altersklasse U 12 für die beste Spielfähigkeit ausgezeichnet.

2009 wurden die U 13 Mädchen des SCO den Vizelandesmeister hinter SV Halle.

Hinten von links: Michelle Riedel, Lara Wagner, Josina Rose, Sarah Daus, Geske Steinhäuser, Lina Willgeroth, Stefanie Hauke

Liegend: Nane Nagel, Katharina Bieling

Volksstimme vom 6.6.2009

Zur Saison 2009/2010 spielte die SCO Damenmannschaft weiterhin in der Oberliga und befand sich immer im oberen Teil der Tabelle.

Volksstimme vom 23.11.2009

 

Zur neuen Saison gab es für die U 13 Mädchen neue Trikots und Trainingsanzüge gesponsert. Bild7

Die U 14 Jungenmannschaft des SCO entwickelte sich immer mehr zur einer geschlossenen Mannschaft und konnte durch gutes Training und einem guten Zusammenspiel einige Siege einfahren.

 

Volksstimme vom 4.11.2010

 

2011 – 2014

2011/2012 wurden sowohl eine Damenmannschaft als auch eine Herrenmannschaft im Wettspielbetrieb gemeldet und feierten im Niedersächsischen Basketballverband einen Erfolg nach dem anderen.

Erstmalig spielte die weibliche U 19 Mannschaft sowohl in Sachsen-Anhalt, als auch in Niedersachsen im Wettspielbetrieb. Weitere Jugendmannschaften blieben in Sachsen- Anhalt gemeldet.

Volksstimme vom 19.10.2012

Neu formiert und schon Aufsteiger aus der Bezirksliga in die Bezirksoberliga - der Erfolg der Damenmannschaft nahm stetig zu.

Im Juni 2013 richtete der SCO den XVII. Landesverbandstag des BVSA aus. Bernd von der Heide kandidierte nach zehn Jahren nicht mehr und wurde zum Ehrenvorsitzenden des BVSA ernannt. Nachfolger wurde Thomas Schaarschmidt aus Dessau.

Zum zweiten Mal wurde die „Osterwieck bewegt“ Messe am 07.04.2013 im Ratsgarten von Osterwieck veranstaltet. Unter den 40 Ausstellern beteiligte sich auch der SCO mit dem Verkauf von Kaffee und Kuchen. Der Erlös wurde genutzt, um alle Teams mit neuen Bällen und weiteren Trainingsgeräten auszustatten. Bild8

Die Damen des SCO und die U 19 Mannschaften beteiligten sich beim Osterwiecker Weihnachtsmarkt. Der Erlös ging dem Verein zugute. Bild9

Zur Saison 2013/2014 sind im Niedersächsischen Basketballverband eine Damenmannschaft in der Bezirksoberliga, eine Herrenmannschaft in der Kreisliga und eine U 19 Mannschaft in der Bezirksliga gemeldet. In Sachsen-Anhalt wurden eine weiblichen U 13 und U 15 Mannschaft gemeldet.

Die SCO Herren haben ebenfalls ein starkes Team formiert und sicherten sich 2013/2014 den Aufstieg in die Bezirksklasse mit nur einer Niederlage. Bild10

Nach einer erfolgreichen Saison mit nur einem verlorenen Spiel, machte die SCO Damenmannschaft auch ihren Aufstieg in die Oberliga Ost (Niedersachsen) perfekt. Topscorerin in der Bezirksoberliga wurde Doreen Hahne vom SC Osterwieck. Bild11

Die U 19 bedankte sich bei ihrer langjährigen Trainerin Jennifer Eßrich. Bild12 Neuer Trainer wurde Björn Birla.

Zur Osterwiecker Sportwoche luden die SCO-Damen zu einem Freundschaftsspiel gegen Braunschweig Acosta II ein und gaben Kindern die Möglichkeit, durch kleine Spiele und Parcours ins Basketballspielen „reinzuschnuppern“. Bild13

Am 09.07.2014 lud der SCO Vorstand zu einer Mitgliedervollversammlung ein. Hauptanliegen war die Neuwahl des Vorstandes, der sich nach fast 18 Jahren getaner Arbeit nicht wieder zur Wahl stellte.

Neuer Vorstand wurde:

Vorsitzende: Beate Stark
stv. Vorsitzender: Katharina Hübl
Kassenwart: Doreen Hahne
Sportwart: Maria Voigt