Satzung des Sportclub Osterwieck

§ 1 Name

Der Verein führt den Namen Sportclub Osterwieck. Er hat seinen Sitz in Osterwieck. Er ist in das Vereinsregister (VR 37399 Amtsgericht Stendal) eingetragen. Danach lautet der Name Sportclub Osterwieck e.V. Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ (§ 52 Abgabeverordnung).

Der Verein strebt die Mitgliedschaft in den Fachverbänden des LandesSportBundes
Sachsen-Anhalt e.V. an, deren Sportarten im Verein betrieben werden und erkennt deren
Satzung und Ordnung an.

Die Farben Rot, Weiß und Schwarz werden als Vereinsfarben angesehen.

 

 

§ 2 Zweck und Grundsätze

Vereinszweck ist die Pflege und Förderung des Sports, insbesondere Basketball.
Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.


1. Der Verein ist selbstlos tätig. Seine Tätigkeit und etwaiges Vermögen dienen ausschließlich gemeinnutziger Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.


2. Mittel, die dem Verein zufließen, durfen nur fur satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten
keinen Gewinnanteil und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


3. Der Verein tritt fur die Erhaltung, Wiederherstellung und den Schutz der naturlichen Umwelt sowie ihre Nutzung für
das Sporttreiben ein.


4. Zuwendungen an den Verein aus zweckgebundenen Mitteln des Landes, des LandesSportBundes oder einer anderen
Einrichtung oder Behörde durfen nur fur die vorgeschriebenen Zwecke Verwendung finden.


5. Die vorstehend bezeichneten Bestimmungen können durch Beschluss der Mitgliederversammlung im Rahmen der
steuerbegünstigten Zwecke erforderlichenfalls erweitert oder beschränkt werden, ohne dass es hier einer
Satzungsänderung bedarf.

 

§ 3 Mittel

Sein Zweck wird verwirklicht durch:


1. Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen durch Anschaffung und Erhalt geeigneter Geräte und Plätze.


2. Durchführung von Vorträgen, Kursen, Sportveranstaltungen und Fort- und Weiterbildungen.


3. Ausbildung und Einsatz von sachgemäß vorbildlichen Übungsleitern und Kampf- bzw. Schiedsrichtern.

 

 

§ 4 Rechtsgrundlagen

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder, sowie aller Organe des Vereins werden ausschließlich durch die vorliegende Satzung geregelt. Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg zulässig, nachdem der Vorstand entschieden hat.

 

§ 5 Mitgliedschaft

1. Ordentliches Mitglied im Verein kann jede natürliche Person werden. Für Jugendliche ist die Zustimmung des Erziehungsberechtigten notwendig. Der Beitritt zum Verein kann jederzeit erfolgen. Ein schriftlicher Aufnahmeantrag muss an den Vorstand gestellt werden. Dieser entscheidet dann auf Erwerb der Mitgliedschaft. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand, die keiner Begründung bedarf, kann der Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen, die dann endgültig entscheidet.

2. Förderndes/passives Mitglied kann jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat und dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln entsprechend der ordentlichen Mitglieder.

 

§ 6 Rechte der Mitglieder

1. Jedes Mitglied ist berechtigt, die gemäß der Zweckbestimmung bestehenden Einrichtungen und Veranstaltungen in Anspruch zu nehmen.


2. Jedes Mitglied über 16 Jahre hat eine Stimme in der Mitgliederversammlung, wobei bis zur Vollendung des 18.
Lebensjahres (18.Geburtstag) die Genehmigung eines Erziehungsberechtigten einzuholen ist.


3. Wählbar in ein Amt des Vereines sind alle Mitglieder über 16 Jahre, wobei der Jugendliche bis zur Vollendung des
18. Lebensjahres (18.Geburtstag) beschränkt geschäftsfähig ist. Dies bedeutet, dass der Minderjährige Geschäfte tätigen
kann, deren Wirksamkeit aber von der Genehmigung eines Erziehungsberechtigten abhängt.


4. Jedes Mitglied hat Anspruch auf ein Satzungsexemplar.

 

 

§ 7 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet:

a) die Satzung des Vereins, des LandesSportBundes und deren Fachverbänden, sowie auch die Beschlüsse der genannten Organisationen zu befolgen.

b) nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln.

c) die von der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge zu entrichten.

d) An sportlichen Veranstaltungen mitzuwirken, zu deren Teilnahme er sich zu Beginn der Saison verpflichtet hat.

e) In allen aus der Mitgliedschaft zum Verein erwachsenen Rechtsangelegenheiten, sei es in Beziehung zu anderen Mitgliedern des Vereins oder zu den Mitgliedern anderer Vereinigungen, hat sich das Mitglied dem im Verein bestehenden Vorstand bzw. nach Maßgabe einer Vereinigung ein Sportgericht in Anspruch zu nehmen, deren Entscheidung zu unterwerfen. Der ordentliche Rechtsweg ist in allen mit dem Sportbetrieb in Zusammenhang stehenden Angelegenheiten ausgeschlossen.

 

§ 8 Beiträge

1. Jedes Mitglied zahlt einen kalenderjährigen Beitrag. Stand 01.01. des Jahres.

2. Der Beitrag ist eine Bringschuld und ist im Voraus halbjährlich (15.01./15.07 des Jahres) zu entrichten.

3. Die Beiträge und deren Höhen richten sich nach den Bedürfnissen des Vereins und werden von der Mitgliederversammlung festgelegt.

4. Der Verein erhebt im Bedarfsfall Umlagen, die aber durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden muss.

5. Die Beitragserhebung wird durch Einzugsverfahren eingezogen.

 

§ 9 Beendigung der Mitgliedsschaft

Eine Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

1. Der Austritt ist dem Vorstand gegenüber schriftlich unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist und nur zum Schluss eines Geschäftsjahres zu erklären. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist eine Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten notwendig.

2. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden:

- wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Pflichten.

- wegen eines schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins.

- wegen groben unsportlichen Verhalten.

- wegen nicht Nachkommen der Verbindlichkeiten, insbesondere zur Beitragszahlung trotz zweimaliger Mahnung

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Entscheidung hat der dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern. Hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung ist über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied durch einen eingeschriebenen Brief zuzustellen. Gegen die Entscheidung ist die Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig, welche binnen drei Wochen schriftlich erfolgen muss. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig.

 

§ 10 Haftung

a) Der Verein haftet den Mitgliedern gegenüber nur für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.

b) Unfallversichert sind alle Mitglieder im LandesSportBund Sachsen-Anhalt.

 

§ 11 Organe

Die Organe des Vereins sind:

- der Vorstand

- die Mitgliederversammlung

 

§ 12 Vorstand

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

- 1. Vorsitzende/r


- 2. Vorsitzende/r


- Kassenwart


- Sportwart


- Schriftführer

Der/Die Bürgermeister(in) oder ein vom Stadtrat dazu bestimmtes Ratsmitglied ist ein geborenes Mitglied des Vorstandes. Sein funktionales Amt bestimmt die Mitgliederversammlung.

 

1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters. Die Beschlüsse sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Darin enthalten müssen Ort, zeit der Sitzung, Namen der Teilnehmer, des Sitzungsleiters und gefasste Beschlüsse und die Abstimmungsergebnisse. Der Vorstand kann verbindliche Ordnungen erlassen. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.

2. Vorstand im Sinne des §26 BGB sind 1./2. Vorsitzende/r und Kassenwart. Der Vorstand wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei der drei genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandmitgliedes ist zulässig. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden.

 

§ 13 Pflichten und Rechte des Vorstandes

1. Der 1. Vorsitzende und im Verhinderungsfall der 2. Vorsitzende vertritt nach innen und außen, regelt das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verein. Er beruft und leitet die Vorstands- und Mitgliederversammlungen und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes. Er unterzeichnet genehmigte Sitzungsprotokolle von Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen, sowie alle wichtigen und verbindlichen Schriftstücke.

2. Der Kassenwart verwaltet die Vereinskassengeschäfte und sorgt für die Einziehung der Beiträge. Alle Zahlungen dürfen nur auf Anweisung des 1. ggf. 2. Vorsitzenden geleistet werden. Er ist für den Kassenbestand und für die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich. Bei einer Kassenrevision sind alle Angaben durch Belege nachzuweisen.

 

§ 14 Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung ist zuständig für:

- Entgegennahme der Berichte des Vorstandes

- Entgegennahme des Berichtes des Kassenprüfers

- Entlastung und Wahl des Vorstandes

- Wahl des Kassenprüfers

- Festsetzung von Beiträgen, Umlagen und deren Fälligkeit

- Genehmigung des Haushaltplans

- Satzungsänderungen

- Entscheidung über die Aufnahme neuer und den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen

- Ernennung von Ehrenmitgliedern

- Entscheidung über die Einrichtung von Abteilungen und deren Leitung

- Beschlussfassung über Anträge

- Beitritt zu oder von anderen Vereinen

- Auflösung des Vereins

 

§ 15 Einberufung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus den Mitgliedern. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und der Anträge. Zwischen dem Tag der Veröffentlichung der Tagesordnung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 14 Tagen liegen. Anträge auf Satzungsänderungen müssen unter Benennung der abzuändernden Vorschrift wörtlich mitgeteilt werden.

 

§ 16 Ablauf und Beschlussfassung von Mitgliederversammlungen

1. Jährlich hat eine ordentliche Mitgliederversammlung stattzufinden. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter geleitet. Ist keiner dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

3. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei einer Stimmgleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmung erfolgt nur, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies verlangt.

Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins erforderlich.

4. Über Anträge auf Satzungsänderungen kann nur abgestimmt werden, wenn sie vier Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden des Vereins eingegangen und in der Einladung mitgeteilt worden sind.

5. Über die Mitgliederversammlung und die befassten Beschlüsse sind Protokolle anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und Protokollführer zu unterschreiben sind.

6. Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Es kann nur persönlich ausgeübt werden. Wem kein Stimmrecht zusteht, kann als Gast an der Mitgliederversammlung teilnehmen.

Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

 

§ 17 Ernennung von Ehrenmitgliedern

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung erfolgt auf Lebenszeit und bedarf einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder.

 

§ 18 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins erfolgt eine Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder. Das Vermögen des Vereins fällt an den LandesSportBund Sachsen-Anhalt e.V., der es unmittelbar und ausschließlich für die in § 2 dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat. Zur Auflösung ist eine Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vereins erforderlich.

 

§ 19 BGB

 

§ 20 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr deckt sich mit dem Kalenderjahr.

 

§ 21 Inkrafttreten

Diese Satzung ist in der vorliegenden Form von der Mitgliederversammlung des Vereins am 13.11.2014 beschlossen worden.